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Die botanisches Bezeichnung ist Malus sylvestris für den Wildapfel und Malus domestica für die Kultursorten – er zählt zur Familie der Rosengewächse.
Die Entwicklung des Apfels: Der Urapfel der Menschheit dürfte eine sauere, harte Frucht gewesen sein, vom wilden Holzapfel bis zu den heutigen Tafeläpfeln war ein langer Weg. Durch Züchtung, Selektierung und Veredelung entstanden ständig neue Sorten oder alte Sorten werden verbessert.
Die Heimat des Apfels ist Kleinasien, von dort aus kam er über Griechenland nach Italien, die Römer brachten ihn mit an den Rhein. Zwar gab es in Germanien auch schon zuvor Äpfel, eben den Holzapfel, die Veredelungstechnik aber, das Pfropfen (lat. propagare = fortpflanzen), lernten die Germanen von den Römern. Äpfel kann man weder durch Samen noch durch Stecklinge vermehren, alle Sorten müssen gepfropft werden. Die Unterlagen bestimmen die Qualität und den Ertrag des Baumes. Es gibt heute für jeden Boden und für jede gewünschte Größe des Baumes die passende Unterlage.
Heute gibt es wahrscheinlich über 25 000 Apfelsorten in der Welt, über 70 % der Obsternte sind Äpfel.
Quelle: http://www.zauber-pflanzen.de/malus.htm, Sept. 2011
Der Apfel begleitet Menschen schon seit Urzeiten, ist Symbol für Liebe, Fruchtbarkeit und Leben.
Der Apfel in der Bibel: Berühmt wurde der (Granat?)Apfel, den Eva Adam reichte...er mutierte im Christentum vom Lebensspender zum sündigen Objekt. Wenn die heilige Familie unter einem Apfelbaum abgebildet ist (wie bei Werken des flämischen Malers Rubens), wird damit auf die Fruchtbarkeit Marias hingewiesen. Er war Symbol für Vergänglichkeit, in allen Kulturen hoch geschätzt, grundsätzlich auch ein Symbol für die Erde und vielen Göttinnen zugeordnet wie Ischtar, Venus, Hera, Iduna.
Der Apfel bei den Kelten: Bei den Kelten ist Avalon (die Apfelinsel) ein heiliger Ort, an Samhain (dem Hochfest der Kelten, die Nacht des 31.10 zum 1.11., heute eher als Halloweenfest bekannt, war der Apfel Symbol für Sterben und Wiedergeburt.
Der Apfel und die Germanen: Bei den Germanen wachte die Göttin Iduna über die goldenen Äpfel - die Asen aßen davon und erhielten ewige Jugend.
Der Apfel und die Griechen: In Griechenland wurde der Apfel berühmt, als Paris der schönsten Göttin einen Apfel geben sollte und durch die dadurch entstehende Eifersüchteleien den Trojanischen Krieg auslöste.
Der Apfel und Wilhelm Tell: Bekannt ist auch die Sage um den berühmten "Apfelschuss". Der Schweizer Wilhelm Tell weigerte sich im Jahre 1291, sich vor einem hohen Herrn zu verbeugen und mußte zur Strafe einen Apfel mit einer Armbrust vom Kopf seines eigenen Sohnes schießen. Nachdem er gut gezielt hatte, sagte er allerdings, dass er mit seinem zweiten Pfeil den reichen Vogt getötet hätte, wenn der Apfelschuss misslungen wäre. Seither gilt er als Nationalheld und ist ein Symbol der Freiheit.
Der Apfel und Martin Luther: Luther wird das Zitat zugeschrieben: "Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.”
Der Apfel als Zeichen der Macht: Ein Apfel zeigt halbiert in der Mitte ein Pentagramm – das war und ist ein magisches Symbol, als Reichsapfel symbolisierte er die Erdkugel wegen seiner runden Form und steht er für die Herrschaft des Geistes auf der Erde, als Zeichen der Macht, der Weltherrschaft seines Besitzers.
Der Apfel und die Geburt eines Kindes: Der Apfel gilt als weiblich, die Birne als männlich; bei der Geburt eines Mädchens wurde daher immer ein Birnbaum, bei einem Jungen ein Apfelbaum gepflanzt.
Quelle: http://www.zauber-pflanzen.de/malus.htm, Sept. 2011
Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Apfel, Sept. 2011

In der ORF-Sendung "Herbstzeit" wird der Betrieb der Fam. Metz aus Enns und der Hofsaft vorgestellt:

"An apple a day keeps the doctor away." - Der Apfel enthält über 30 Mineralstoffe und Spurenelemente, Kalium, reguliert den Wasserhaushalt, und Eisen. Der Apfel reguliert auch die Darmtätigkeit. Er enthält wichtige Vitamine:
Ein wichtiger Inhaltsstoff ist das Pektin, das den Cholesterinspiegel senkt, Schadstoffe bindet und wieder ausschwemmt.
Wissenschaftliche Untersuchungen geben außerdem Hinweise, dass Apfelesser aufgrund der Katechine, seltener an Bronchial- und Lungenkrankheiten leiden. Die in der Frucht enthaltenen Flavonoide und Carotinoide scheinen das Krebsrisiko zu mindern und haben eine antioxidative Wirkung im Organismus.
Die Schale ist gesund! Bis zu 70 Prozent der Vitamine sind in Apfelschale oder direkt darunter. Wer Äpfel schält, schält also auch die Vitamine ab. Die Schale ist zudem reich an Eisen, Magnesium, ungesättigten Fetten und bioaktiven Substanzen. Zwischen 5 und 35 Milligramm Vitamin C - je nach Sorte, stecken in der Schale. Und sogar das Kerngehäuse ist noch wertvoll: es enthält Jod.
Wichtig für Apfelbaumbesitzer: Früchte, die in der Sonne hängen, enthalten deutlich mehr Vitamine als solche, die im Schatten wachsen.
Der Apfel ist ein altes Hausmittel: